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(I)NTACT: Ein grausames Ritual gemeinsam bekämpfen

Bei einem offiziellen Besuch in Benin im Jahre 1995 wurde Christa Müller erstmals mit der grausamen Tradition der weiblichen Beschneidung konfrontiert. Von der Ehefrau des damaligen beninischen Staatspräsidenten um Hilfe gebeten, begann sie, Spenden zu sammeln, um Initiativen gegen die gesundheitsschädigende Praktik in Benin zu unterstützen. Anfang 1996 gründete Christa Müller in Saarbrücken den Verein (I)NTACT, Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen. Der Zweck von (I)NTACT ist es, über das Thema „weibliche Genitalverstümmelung“ zu informieren und diese Menschenrechtsverletzung zu bekämpfen. (I)NTACT hat inzwischen über 1000 Fördermitglieder und Spender/innen vor allem in Deutschland, aber auch in Österreich, der Schweiz und Luxemburg.
Weltweit sind rund 130 Millionen Frauen und Mädchen Opfer von Genitalverstümmelung. Der Jahrhunderte alte Brauch wird hauptsächlich auf dem afrikanischen Kontinent, aber auch in einigen arabischen und asiatischen Ländern praktiziert. In fast allen betroffenen Ländern kämpfen heute kleine und große  Organisationen mit Aufklärungskampagnen gegen die weibliche Genital-verstümmelung.
(I)NTACT bietet afrikanischen Organisationen finanzielle Unterstützung an und fördert bevorzugt solche, die bei ihren Aufklärungskampagnen unmittelbar mit der Bevölkerung arbeiten. Dabei werden alle Betroffenen einbezogen: Die einzelnen Familien, traditionelle Autoritäten und die Beschneiderinnen. (I)NTACT unterstützt derzeit Aufklärungsmaßnahmen in Burkina Faso, Senegal und Ghana.

Aufklärung mit Erfolg in den Schwerpunktländern Benin und Togo

In Benin hat die Hilfe von (I)NTACT nach zehn Jahren intensiven Engagements einen großen Erfolg erzielt: Das Ende der Tradition der weiblichen Beschneidung wurde dort in einem Staatsakt vor der Weltöffentlichkeit am 9. April 2005 feierlich verkündet. Die großen Fetischpriester ehemals beschneidender Ethnien haben der Tradition eine Absage erteilt. Alle bekannten, insgesamt 226 Beschneiderinnen haben das blutige Metier aufgegeben und umgeschult. Über 1.200 freiwillige Dorfkomitees wachen heute darüber, dass in ihren Dörfern die Mädchen nicht mehr beschnitten werden. Mit Hilfe eines Projektes gegen Mangelernährung hält (I)NTACT die Verbindung zu vielen Dorfkomitees bis heute aufrecht.
Auch Togo ist nach mehreren Projektjahren beschneidungsfrei. Ein nationales Fest zur Überwindung der Tradition fand Ende November 2012 statt. Dort erklärten Beschneiderinnen, Traditionshüter sowie Vertreter aller Ethnien offiziell, dass sie keine Beschneidungen mehr dulden werden. Nun können die kleinen Mädchen auch in diesem Land zukünftig unversehrt aufwachsen.
In einzelnen Landkreisen in Senegal und Burkina Faso konnte die weibliche Genitalverstümmelung ebenfalls überwunden werden.

(I)NTACT leistet Aufklärungsarbeit in Deutschland

In Deutschland sind schätzungsweise mindestens 30.000 Frauen und Mädchen afrikanischer Herkunft von Beschneidung betroffen oder bedroht. Fachleute aus Medizin, Recht und Bildung werden zunehmend mit diesem Brauch konfrontiert.

(I)NTACT betreibt deshalb in Deutschland Informationsarbeit und steht Betroffenen als

Ansprechpartner zur Verfügung.

Vorsitzende:
Christa Müller
Geschäftsstelle:
Saargemünder Str. 95
D-66119 Saarbrücken
Fon +49(0)681/32400
Fax +49(0)681/9388002

info@intact-ev.de
www.intact-ev.de

(I)NTACT e. V. ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt.
Spenden sind steuerabzugsfähig.

Spendenkonto
IBAN:
DE27590501010000712000
Sparkasse Saarbrücken
Swift/BIC: SAKSDE55XXX

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In diesem Jahr haben wir uns entschieden den Verein "Hadassah initiative féminine" zu unterstützen. Das Spendenprojekt 2018 wurde am Kinoabend im März vorgestellt. Es ist eine erste Spendensumme in Höhe von 1.100€ am Ende des Auftakts zusammen gekommen. Ein herzliches Danke schön allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Wir freuen uns, wenn Sie Interesse an unserem Projekt haben und sich mit uns in Verbindung setzen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins hadassah.website und eine Kontaktaufnahme mit dem Verein ist unter der Mailadresse hadassah.initiative.sb@gmail.com möglich.

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In diesem Jahr haben wir uns entschieden den Verein "Donum Vitae im Saarland e.V." zu unterstützen. Das Spendenprojekt 2017 wurde am Netzwerkabend im Februar im Rahmen eines Kurzvortrags sowie im Rahmen unseres Kino-
abends vorgestellt. Es ist eine erste Spenden-
summe in Höhe von 1.000€ am Ende des Auftakts zusammen gekommen. Ein herzliches Danke schön allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Wir freuen uns, wenn Sie Interesse an unserem Projekt haben und sich mit uns in Verbindung setzen.

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Das Spendenprojekt 2016 wurde im Rahmen unseres Kinoabends am 2. März vorgestellt. Im Rahmen der Kerzenlicht-
feier konnten wir 1500€ an den Verein "Miteinander gegen Krebs e.V." übergeben und unterstützen damit konkret ein Projekt vor Ort. Der Verein hat sich zu Beginn unseres Kinoabends vorgestellt. Es sind an dem Abend schon 1050€ zusammengekommen. Wir danken allen Gebern von Herzen. 
Unterstützt haben wir auch mit WoMen-Power beim 2. Lauf "Cross against cancer" am 18. September 2016 als BPW Team mit der Übernahme der Betreuung der drei Verpflegungsstationen.

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Mit dem Spendenprojekt 2015 haben wir das Engagement und die Initiative des Christian von Mannlich Gymnasiums unterstützt, syrischen Kinder die Chance zu geben, Deutsch zu lernen. Es ist die erste Schule, die ein solches Projekt im Saarland auf die Beine gestellt hat und dies zu Beginn ohne Unterstützung vom Schulträger oder dem Ministerium. Am Kinoabend wurde der Grundstock der Spende gesammelt, im Laufe des Jahres sind 1500 € zusammengekommen, die wir nun dem Förderverein des Christian von Mannlich Gymnasiums überreichen konnten.

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Mit der Spende von 1300 Euro hat der Club im Jahr 2014 die Ausbildung von Stadtteilhelferinnen im Rahmen des Projekts "Brebach versorgt sich selbst" im Bürgerinnenzentrum des Diakonischen Werks an der Saar unterstützt. Im Rahmen der traditionellen Kerzenlichtfeier wurde der Scheck überreicht.

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